Fachwerksanierung? Dachstuhlsanierung? Holzschutz? Begutachtung?
Das machen wir!

Aktuelles Beispiel: Scheunensanierung

Es fing damit an, dass Annemarie Hefermehl mehr Lager brauchte für Ihren Obst- und Gemüsebau: Deshalb wollte sie die alte Scheune auf Ihrem Hof in Stockstadt abreißen und eine neue, zweckmäßige Lagerhalle bauen.
So einfach ging es aber nicht. Das Denkmalschutzamt verweigerte die Zustimmung zum Abriss. Ein ziemlicher Dämpfer für die Besitzerin. Aber das Denkmalschutzamt hatte auch einen Vorschlag: zu prüfen, ob nicht auch über eine Sanierung Lagerflächen geschaffen werden konnten.
Der Architekt Kristian Kaffenberger aus Reinheim im Odenwald wurde eingeschaltet. Er ist auf historische Bauten spezialisiert und hat viel Erfahrung mit denkmalgeschützten Gebäuden. Er begutachtete die vorhandene Substanz und kam zu dem Ergebnis, dass die Scheune zu genau den Kosten saniert werden könnte, die für den Neubau veranschlagt worden waren.

 

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Die Sanierung haben wir übernommen –

jedenfalls soweit es um das Fachwerk und vor allem das Dach ging. Wie zu erwarten, mussten einige Balken ausgetauscht und ertüchtigt werden; das ist für uns Routine (wenn auch nicht langweilig!).

Die Sanierung des Dachstuhls

Die Sanierung des Dachstuhls

Handgestrichene Biberschwanzziegel: Zunächst haben wir die alten handgestrichenen Biberschwänze (ein Traum!) abgedeckt, einzeln geprüft und die guten auf dem Hof gelagert.

Die Sanierung des Dachstuhls

Aufwendiger war die Sanierung des Dachstuhls, zumal auch eine neue Zwischendecke eingezogen werden sollte, als Lagerfläche.

Die Sanierung des Dachstuhls

Dachlatten und Sparren: Dann haben wir auch die Dachlatten und die Sparren abgenommen.

Die Sanierung des Dachstuhls

Die Sanierung des Dachstuhls

Aufbau: Im nächsten Schritt haben wir die Zwischendecke eingezogen. Und dann nach und nach die Sparren wieder eingebaut – ein paar wenige konnten unbearbeitet wieder aufs Dach, viele haben wir vorher angeschuht oder angeblattet, und einige mussten wir schlicht aufgeben und durch neue ersetzen. Mit den alten, geretteten Biberschwanzziegeln haben wir dann die „Schokoladenseite“ des Dachs gedeckt (für die andere Seite mussten neue her). Das sieht einfach klasse aus!